Archive: Werbefiguren

Der Tchibo-Mann

„Die Kolonialzeit ist zurückgekehrt“, mag macher Deutscher in den 60ziger Jahren gedacht haben. Ein distinguierter älterer Herr mit Schnäutzer, dunklem Anzug und Homburger-Hut kämpft sich durch den Dschungel, schaut den Massai und Indios auf die Finger und kümmert sich um die Belange deutscher Kaffeetrinker… und das Fernsehn dokumentiert dies. ABER: Das Fernsehn war nur Werbefernsehn und der im Volksmund so genannte „Tchibo-Mann“ war nur Werbe-Ikone einer Kaffeerösterei. (weiterlesen …)


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Milkas lila Kuh

LilaKuhDie Sonne leuchtet goldgelb, Gras ist grün, der Himmel blau… und Kühe sind lila! – Zumindest Kühe, die Werbung für Schokolade machen. Seit rund 35 Jahren ist die lila Milka-Kuh die wohl berühmteste und bekannteste Kuh in und um Deutschland. In inzwischen unzähligen Werbespots hatte sie ihren Auftritt – mal dominant als Hauptperson, mal nur Sekundenbruchteile als Markenzeichen. (weiterlesen …)


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Mainzelmännchen

MainzelmannAnton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen: Seit rund 50 Jahren sind die Mainzelmännchen die emotionalen Galionsfiguren des ZDF. Sie haben manche Veränderung über sich ergehen lassen müssen: von der schwarz-weißen Trickfigur über den farbigen bis hin zum computeranimierten Cartoon. (weiterlesen …)


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Der erste Werbespot im deutschen Fernsehn

Erste Maskottchen des Bayerischen WerbefernsehensAm 3. November 1956 wird eine Meilenstein in der deutschen Mediengeschichte gesetzt. Der Bayerische Rundfunk beginnt als erste ARD-Anstalt mit der Ausstrahlung von Werbefernsehen. “Persil und nichts anderes ” empfahl Beppo Brem dem Publikum im ersten Werbespot des deutschen Fernsehens. Liesl Karlstadt spielte in dieser Premiere die zänkische und ordnungsliebende Ehefrau bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch.
Kurt Hinzmann wurde Leiter der neuen Sendesparte “Zwischen halb und acht”. In diesem Werberahmenprogramm wurden etwa sechs Minuten lang Werbespots ausgestrahlt – zumeist eine Auswahl an Werbefilmen, die bereits vorher im Kino zu sehen waren.
PS: Da die Geschichtschreibung meist nur den 1. Sieger verzeichnet, sei hier der 2. TV-Spot auch erwähnt: Er warb für Strümpfe der Marke ARWA. (weiterlesen …)


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HB-Männchen

HB-MännchenEs gab Zeiten, da war das Rauchen noch unbeschwert möglich. Niemand sprach von “Krankheit” oder “Blästigung”. Ganz im Gegenteil: Rauchen befreit, entspannt und löst Probleme.

So jedenfalls suggerierte es das HB-Männchen, mit dem der Tabakwarenhersteller BAT (British American Tobacco) zwischen 1957 und 1984 die Zigarettenmarke “HB” bewarb. Allerdings gab es ab Mitte der 70er nach dem Werbeverbot für Tabak im Fernsehn die Kultfigur nur noch im Kino.

Bruno – so sein Spitzname – war die wohl bekannteste Werbefigur. Bei einer Erhebung in den 60er Jahren kennten ihn 96 Prozent der Befragten – jeder Politiker würde sich ein solche Ergebnis wünschen… (weiterlesen …)


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