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	<title>TV-Legenden &#187; Zeitgeschehen</title>
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		<title>&#8220;Rote Optik&#8221; und &#8220;ZDF-Magazin&#8221; vs. &#8220;Schwarzer Kanal&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 21:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>watcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
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		<category><![CDATA[Hauser; Bodo H.]]></category>
		<category><![CDATA[Koch; Thilo]]></category>
		<category><![CDATA[Löwenthal; Gerhard]]></category>
		<category><![CDATA[Studio 1]]></category>
		<category><![CDATA[von Schnitzler; Karl-Eduard]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den Waffen des kalten Krieges zwischen Ost und West gehörten &#8211; selbstverständlich &#8211; auch die Medien. So ist es nur verständlich, dass in der Konfrontation zwischen BRD und DDR dem Fernsehen eine besondere Rolle zukam. So manche Fernsehsendung musste &#8211; auf beiden Seiten &#8211; für ein Scharmützel herhalten. Mitunter nur kleine Seitenhiebe in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/SchwarzerKanal/Gegenspieler.jpg" onclick="ps_imagemanager_popup(this.href,'Gegenspieler','328','500');return false" onfocus="this.blur()"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/SchwarzerKanal/.thumbs/.Gegenspieler.jpg" alt="Gegenspieler" title="Gegenspieler" align="left" border="0" height="150" hspace="5" width="98" /></a>Zu den Waffen des kalten Krieges zwischen Ost und West gehörten &#8211; selbstverständlich &#8211; auch die Medien. So ist es nur verständlich, dass in der Konfrontation zwischen <strong>BRD </strong>und <strong>DDR </strong>dem Fernsehen eine besondere Rolle zukam. So manche Fernsehsendung musste &#8211; auf beiden Seiten &#8211; für ein Scharmützel herhalten. Mitunter nur kleine Seitenhiebe in einer Showsendung &#8211; aber es gab auch große Geschütze. Zu diesen gehörte auf Seiten der DDR die Sendung &#8220;<strong>Der schwarze Kanal</strong>&#8221; von und mit <strong>Karl-Eduard von Schnitzler</strong>. Als unmittelbarer Widerpart wurde das &#8220;<strong>ZDF-Magazin</strong>&#8221; unter <strong>Gerhard Löwenthal</strong> angesehen.<span id="more-91"></span></p>
<p><a href="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/SchwarzerKanal/Schnitzler.jpg" onclick="ps_imagemanager_popup(this.href,'von Schnitzler','195','150');return false" onfocus="this.blur()"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/SchwarzerKanal/.thumbs/.Schnitzler.jpg" alt="von Schnitzler" title="von Schnitzler" align="right" border="0" height="115" hspace="5" width="150" /></a>Ein wichtiges Propaganda-Instrument des DDR-Fernsehens war &#8220;Der Schwarze Kanal&#8221;, eine Sendereihe, die von März 1960 bis Oktober 1989 wöchentlich zur Primetime, insgesamt 1519 Mal ausgestrahlt wurde. Das Magazin widmete sich den Medien des Westens und sollte &#8220;die Verlogenheit der westlichen Politik am Beispiel des Westdeutschen Fernsehens entlarven&#8221;. Die Sendung wurde maßgeblich durch die Redaktion und Moderation des Chefkommentators des DDR-Fernsehens, Karl-Eduard von Schnitzler, geprägt.</p>
<p>Der Sendeablauf folgte immer dem gleichen Muster: Zuerst stimmte von Schnitzler mit allgemeinen Kommentaren, aber auch gezielten Beurteilungen der Ereignisse der vergangenen Woche auf die jeweilige Sendung ein. Dann folgten mehrere Filmbeiträge, die in der Regel Ausschnitte aus ARD- und ZDF-Sendungen waren und meist aus dem Off (neu) kommentiert wurden. Diese Filmbeiträge erhielt oft durch Verkürzungen und neuen Schnitt oder dadurch, dass Sie aus dem Zusammenhang gerissen wurden, eine andere Aussage als im Original.</p>
<p>Die Sendung startete am 21. März 1960 und wurde am 30. Oktober 1989 im Zuge der politischen Wende abgesetzt.</p>
<p>Von Schnitzler hatte für seine Sendung ein unmittelbares Vorbild… und das kam aus dem Westen:<br />
Der Rias-Journalisten <strong>Thilo Koch</strong> produzierte zwischen 1958 und 1960 eine Sendereihe &#8220;<strong>Die rote Optik</strong>&#8220;. Darin befasste er sich mit der Film- und Fernsehberichterstattung der damals nicht nur von ihm so genannten &#8220;Sowjetzone&#8221;, kritisierte sie sehr heftig und bezeichnet sie als &#8220;Propagandaoffensive&#8221;. In seinen Erinnerungen schrieb Koch: &#8220;Ich wollte der Wahrheit dienen. Ich wollte die Lügenmaschinerie des SED-Staates darstellen und damit widerlegen. Dies vor den Augen der Fernsehzuschauer in West- und Ostdeutschland. (&#8230;) Ich empfand Empörung, ja Wut über die Schamlosigkeit, die Heimtücke, den Hass, womit die Protagonisten und Propagandisten des SED-Staates den anderen Teil Deutschlands, unsere Bundesrepublik, angriffen, verleumdeten, entstellten.&#8221;</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/SchwarzerKanal/dsk_vers_zdfm.jpg" border="0" height="110" width="390" /></p>
<p>Als unmittelbarer West-Widerpart zu von Schnitzler ist aber Gerhard Löwenthal anzusehen. Sein &#8220;ZDF-Magazin&#8221; (1969 bis 1988 jede zweite Woche) war nicht nur das rechtskonservative Gegenstück zu den linksliberalen Politmagazinen in der ARD: Bekannt wurde die Sendung wegen ihrer Beiträge über die kommunistischen Regime in Osteuropa, vor allem über die DDR. Löwenthal profilierte sich mit scharfem Antikommunismus und wetterte vor allem über die Studentenbewegung (&#8220;rote Psychoterroristen&#8221;), die sozialdemokratische Ostpolitik (&#8220;kommunistische Agenten&#8221;), die Friedensbewegung (&#8220;Moskauer Partisanen&#8221;), &#8220;linke&#8221;, <a href="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/SchwarzerKanal/Loewenthal.jpg" onclick="ps_imagemanager_popup(this.href,'Löwenthal','265','200');return false" onfocus="this.blur()"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/SchwarzerKanal/.thumbs/.Loewenthal.jpg" alt="Löwenthal" title="Löwenthal" align="left" border="0" height="113" hspace="5" width="150" /></a>westdeutsche Schriftsteller wie Heinrich Böll (&#8220;Sympathisanten des Linksfaschismus&#8221;), vor allem aber immer wieder die DDR an. Er tat dies, wie die &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221; schrieb, &#8220;mit immer grimmigem Gesicht und in einem Tonfall, als hätten die Kommunisten soeben die Sendeanstalt besetzt&#8221;. Das Magazin verstand sich dabei auch als Forum für DDR-Bewohner. In der Rubrik &#8220;Hilferufe von drüben&#8221; wurden Beschwerden und Anliegen aus der Zuschauerpost vorgetragen.</p>
<p>Der technische Aufwand &#8211; Ost wie West &#8211; war enorm. Selbstverständlich gab es keinen direkten Austausch von Sendematerial. Und die elektronische Magnetaufzeichnung war noch nicht sehr verbreitet. Gegegenseitig wurden deshalb die Sendungen vom Fernseher abgefilmt.</p>
<p>Senderinterne Kritik kam nicht von oben, sondern von unten. 1970 forderte die Redakteursversammlung des ZDF vergeblich die Umbenennung der Sendung, weil sie suggeriere, dass sie für die politische Ausrichtung des ganzen Senders stehe.</p>
<p>Am 23. Dezember 1987 moderierte Löwenthal, inzwischen 65 Jahre, zum letzten Mal &#8211; und ging danach in den (Un)Ruhestand. Er selbst bezeichnet es als: &#8220;unter dem Druck des Linkskartells in die Zwangspensionierung geschickt&#8221;. Nachfolger als Leiter der Sendung wurde <strong>Bodo H. Hauser</strong>. Unter ihm bekam die Sendung eine neue Ausrichtung und einen neuen Namen. Das &#8220;ZDF-Magazin&#8221; wurde nach 591 Ausgaben durch &#8220;<strong>Studio 1</strong>&#8221; ersetzt.</p>
<blockquote><p>
<a href="http://www.ddr-im-www.de/Themen/DSK.htm" target="_blank">Ausführliche Info zum &#8220;Schwarzen Kanal&#8221;</a><br />
<a href="http://www.ddr-im-www.de/Personen/Schnitzler.htm" target="_blank">Zur Person Karl-Eduard von Schnitzler</a><br />
<a href="http://www.ddr-im-www.de/Archiv/Klang/EDE.mp3" target="_blank">Abmoderation &#8220;Der Schwarze Kanal&#8221;</a><br />
<a href="http://www.gerhard-loewenthal-preis.de" target="_blank">Über Gerd Löwenthal und den Löwenthal-Journalistenpreis</a>
</p></blockquote>

<div class="videobefore"></div>
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		<title>Internationaler Frühschoppen</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 12:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>watcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Höfer; Werner]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frühschoppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sechs Menschen &#8211; zumeist Männer im gesetzten Alter &#8211; sitzen eingenebelt in Zigaretten- und Zigarrenqualm an einen Nieren-Tisch, trinken genussvoll Wein und lassen die Weltpolitik Revue passieren… Kling ein bisschen nach Dorfstammtisch und gequirlter Langeweile, war aber von 1952 bis 1987 das Szenario einer der beliebtesten Polit-Sendungen im deutschen Fernsehen. Werner Höfer (* 21. 3. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/12/.thumbs/.WernerHoefer.jpg" alt="Werner Höfer" title="Werner Höfer" align="left" border="0" height="150" hspace="5" width="113" />Sechs Menschen &#8211; zumeist Männer im gesetzten Alter &#8211; sitzen eingenebelt in Zigaretten- und Zigarrenqualm an einen Nieren-Tisch, trinken genussvoll Wein und lassen die Weltpolitik Revue passieren… Kling ein bisschen nach Dorfstammtisch und gequirlter Langeweile, war aber von 1952 bis 1987 das Szenario einer der beliebtesten Polit-Sendungen im deutschen Fernsehen. <strong>Werner Höfer</strong> (* 21. 3. 1913, Kaisersesch; † 26. 11. 1997, in Köln)  lud Journalisten aus fünf Ländern zum &#8220;<strong>Internationalen Frühschoppen</strong>&#8220;. Und wie Kirchgang, Sonntagsbraten und Kaffeestunde gehörte die Sendung jahrzehntelang zum deutschen Sonntagsritual.<span id="more-78"></span><br />
Am 6. Januar 1952 geht der &#8220;Internationale Frühschoppen&#8221; zum ersten Mal auf Sendung, zunächst nur im Hörfunk. Ein Jahr später wechselt Höfer mit dem Konzept zum Fernsehen, um das aktuelle Weltgeschehen anhand unterschiedlicher Positionen zu erklären. Ab dem 30. August 1953 konnten die Zuschauer des Deutschen Fernsehens Werner Höfer und seine Gäste dann auch sehen.</p>
<p><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/12/.thumbs/.internationaler_fruehschoppen.jpg" alt="Internationaler Fruehschoppen" title="Internationaler Fruehschoppen" align="right" border="0" height="105" hspace="5" width="150" />Die Themen wurden durch die große Weltpolitik vorgegeben. Die Themen wiederum bestimmten die Gästeliste. Manche kamen nur einmal, andere immer wieder. Alle Großen der deutschen Jounalistenzunft gaben sich ein Stelldichein bei der intellektuellen Gesprächsrunde &#8211; z.B. Rudolf Augstein, Henri Nannen, Marion Gräfin Dönhoff, Günter Gaus, Peter Scholl-Latour, Julia Dingwort-Nusseck und Theo Sommer.</p>
<p>Mitunter war dabei die Sendung auch eine journalistische Nabelschau. Nicht selten &#8220;kommen die Gäste grade vom Schauplatz des Geschehens&#8221;, &#8220;hatten eben erst mit dem Kanzler gesprochen&#8221;, sind &#8220;profunde Sachkenner&#8221;, &#8220;Mitarbeiter der ‚großen&#8217; Zeitung XYZ aus NewsYork, London, Paris…&#8221;</p>
<p>Der Souverain blieb Höfer selbst. Diskussionsleiter, Ordnungsrufer, spiritus rector &#8211; aber auch Stellung beziehender Mit-Diskutant. Den Abschluss der Sendung bildete immer eine (wertende) Zusammenfassung des Diskussionsleiters. Statistiker haben mitgerechnet: Am häufigsten redet Höfer selbst &#8211; im Durchschnitt 18 von 45 Minuten. Kritiker warfen ihm eine Neigung zur Weitschweifigkeit und zu oberlehrerhaft-autoritären Allüren vor. 1959 nannte der &#8220;Spiegel&#8221; den Frühschoppen die &#8220;Werner-Höfer-Schau&#8221;.</p>
<p>Lassen wir den Zynismus. Zu Höfers unzweifelhaften Verdiensten gehörte es, dass er auch vor heikle Themen nicht scheute. Die &#8220;Spiegel-Affäre&#8221; und die Kontroverse über Henri Nannens Äußererungen zu Bundespräsident Lübke sind Beispiele davor. Und er brachte verfeindet Lager zusammen. Besonders stolz war Gastgeber Höfer darauf, dass sich schon zu frühen Zeiten bei ihm arabische und israelische Journalisten an einen Tisch gesetzt hatten: &#8220;In Frankreich hatte man auf getrennte Studios bestanden.&#8221;</p>
<p>Und noch eine persönlicher Eigenheit zeichnet ihn aus: Er war immer präsent. Sogar aus dem Urlaub reiste er zur Sendung an. Während der Flutkatastrophe 1962 war ihm dies nicht möglich &#8211; er leitete die Sendung telefonisch von Sylt aus.</p>
<p>1987 stolpert Höfer über seine journalistische Vergangenheit. &#8220;Der Spiegel&#8221; gräbt einen Artikel von 1943 aus, der aus der Feder Höfers stammt. In ihm wird die Hinrichtung des Pianisten Karlrobert Kreiten gerechtfertigt, der behauptet haben soll, dass der Krieg verloren sei und zum Untergang deutscher Kultur führen werde. Höfer lehnte die Verantwortung für den Artikel mit der Begründung ab, andere hätten die kompromittierenden Passagen &#8220;hineinredigiert&#8221;, Höfer bezeichnet sich selbst als &#8220;unpolitischen Intellektuellen&#8221;.</p>
<p>Nach der 1874. Sendung wird 1987  der &#8220;Internationale Frühschoppen&#8221; durch den &#8220;<strong>Presseclub</strong>&#8221; ersetzt.</p>
<blockquote><p>
<a href="http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=118551884" target="_blank">Literatur von und über Werner Höfer</a>
</p></blockquote>
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		<title>2. Juni 1953: Krönung Queen Elisabeth II.</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 21:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>watcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Krönung Queen Elisabeth II]]></category>

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		<description><![CDATA[Millionen hocken am 2. Juni 1953 an den Rundfunk- und Fernsehgeräten. Erstmals in der Geschichte der britischen Monarchie wurde eine Krönungszermonie live aus der Westminster Abbey übertragen. Prinzessin Elizabeth Alexandra Mary ist 26, als sie den Thron des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland besteigt. Traditionell waren in der Kirche Kameras unerwünscht, auf den persönlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/12/qe2.jpg" onclick="ps_imagemanager_popup(this.href,'Krönung_Elisabeth II.','217','231');return false" onfocus="this.blur()"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/12/.thumbs/.qe2.jpg" alt="Krönung_Elisabeth II." title="Krönung_Elisabeth II." align="left" border="0" height="150" hspace="5" width="141" /></a>Millionen hocken am 2. Juni 1953 an den Rundfunk- und Fernsehgeräten. Erstmals in der Geschichte der britischen Monarchie wurde eine Krönungszermonie live aus der <strong>Westminster Abbey</strong> übertragen. Prinzessin Elizabeth Alexandra Mary ist 26, als sie den Thron des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland besteigt. Traditionell waren in der Kirche Kameras unerwünscht, auf den persönlichen Wunsch der Königin hin wurden die Kameras jedoch zugelassen. Da die Krönung und vor allem die dazugehörige Salbung aber eine sakramentale Handlung ist, durften die Kameras diese Vorgänge nicht direkt zeigen; von der Salbung <strong>Königin Elisabeths </strong>gibt es keinerlei Bilddokumente.<span id="more-77"></span></p>
<p><a href="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/12/Coronation_of_Queen_Elizabeth_II_5.jpg" onclick="ps_imagemanager_popup(this.href,'Krönung_Elisabeth II.','432','580');return false" onfocus="this.blur()"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/12/.thumbs/.Coronation_of_Queen_Elizabeth_II_5.jpg" alt="Krönung_Elisabeth II." title="Krönung_Elisabeth II." align="left" border="0" height="150" hspace="5" width="112" /></a>Die Gesundheit des britischen <strong>König George</strong> hatte sich im Jahr 1951 verschlechtert. Elisabeth vertrat ihn häufig bei öffentlichen Anlässen. Sie besuchte Griechenland, Italien und Malta, wo Prinz Philip damals stationiert war. Im Oktober unternahm sie eine Rundreise in Kanada und besuchte in Washington D.C. den amerikanischen Präsident Harry S. Truman. </p>
<p>Im Januar 1952 begaben sich Elisabeth und Philip auf Staatsbesuch nach Australien und Neuseeland. Bei einer Zwischenstation in Kenia erreichte sie am 6. Februar 1952 die Nachricht vom Tod ihres Vaters. Der war in der Nacht an Lungenkrebs gestorben. Elisabeth weilte grade in einem Baumhaushotel, dem &#8216;Treetops&#8217; in Nyeri. Sie war der erste britische Monarch seit dem Act of Union von 1801, der sich im Moment der Thronfolge außer Landes befand. Noch am Todestag des Vaters wurde Elisabeth vom Thronfolgerat als Königin proklamiert. Ihre Krönung fand jedoch erst sechzehn Monate später am 2. Juni 1953 statt.</p>
<p><a href="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/12/queen2.jpg" onclick="ps_imagemanager_popup(this.href,'queen2.jpg','240','320');return false" onfocus="this.blur()"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/12/.thumbs/.queen2.jpg" alt="queen2.jpg" title="queen2.jpg" align="right" border="0" height="150" hspace="5" width="113" /></a>Die Krönung ist ein glanzvolles Ereignis und wird zu einem Medienereignis und einem Meilenstein in der europäischen Fernsehgeschichte. Nicht nur im Commonwealth, auch in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und in der Bundesrepublik Deutschland werden Millionen Menschen live Zeugen der Thronbesteigung Elisabeths der II..</p>
<p>Elf Stunden dauert die Übertragung.  Die europaweite Direktübertragung, der Millionen von Menschen folgen, wird zum ersten Gemeinschaftsprojekt der 1950 gegründeten &#8220;Europäischen Rundfunkunion&#8221;, aus der 1954 das &#8220;<strong>Eurovisionsprogramm</strong>&#8221; hervorgeht. Das Interesse an internationalen TV-Sendungen steigt zu der Zeit enorm und die Zahl der Fernsehgeräte nimmt rapide zu.</p>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/kfgcaiiq98M?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Tagesschau</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 22:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>watcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Köpcke; Karl-Heinz]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hier ist das Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau&#8221; &#8211; wie kein anderer Satz hat dieser im TV Tradition. Die Tagesschau ist DIE Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Sie startete am 26. Dezember 1952, einen Tag nachdem in Deutschland der reguläre Fernsehbetrieb aufgenommen wurde. Seitdem ist sie die &#8220;Mutter aller deutschen Nachrichtensendungen&#8221;. Nach eigenen Angaben wird die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/11/.thumbs/.tagesschau.jpg" alt="tagesschau.jpg" title="tagesschau.jpg" align="left" border="0" height="111" hspace="5" width="150" />&#8220;Hier ist das Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau&#8221; &#8211; wie kein anderer Satz hat dieser im TV Tradition. Die <strong>Tagesschau </strong>ist DIE Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Sie startete  am 26. Dezember 1952, einen Tag nachdem in Deutschland der reguläre Fernsehbetrieb aufgenommen wurde. Seitdem ist sie die &#8220;Mutter aller deutschen Nachrichtensendungen&#8221;. Nach eigenen Angaben wird die ARD-Tagesschau um 20.00 Uhr von durchschnittlich 9,00 Millionen Zuschauern gesehen.<span id="more-68"></span>Hervorgegangen ist die Tagesschau aus einer Zusammenarbeit mit der Wochenschau. Aus deren Filmen wurden die ersten Sendungen produziert. Nur alle paar Tage gab es eine &#8220;Tagesschau&#8221;. Zunächst eine Sendung, die allein aus Filmen bestand, kamen später Textmeldungen dazu. <a href="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/11/KarlHeinzKoepcke..jpg" onclick="ps_imagemanager_popup(this.href,'Karl Heinz Koepcke','400','300');return false" onfocus="this.blur()"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/11/.thumbs/.KarlHeinzKoepcke..jpg" alt="Karl Heinz Koepcke" style="width: 150px; height: 113px" title="Karl Heinz Koepcke" align="left" border="0" height="113" hspace="5" width="150" /></a>Erster &#8220;Nachrichtensprecher&#8221; war ab 1959 <strong>Karl-Heinz Köpcke</strong>. Erst nach und nach entstand bis Ende der 60er Jahre die Sendung in der heutigen Form &#8211; eine Mischung aus Text- und Bild-Nachricchten. Geblieben ist aber &#8211; ganz bewusst &#8211; die Form der Präsentation in der 20-Uhr-Hauptsendung. Der Sprecher/die Sprecherin liest die Meldung  &#8211; deutlich zu sehen &#8211; von einem Manuskriptblatt ab. Dies soll eine gewisse Distanz symbolisieren..</p>
<p><a href="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/11/Tagesschau1976.jpg" onclick="ps_imagemanager_popup(this.href,'Sprecherteam 1976','200','208');return false" onfocus="this.blur()"><img src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/11/.thumbs/.Tagesschau1976.jpg" alt="Sprecherteam 1976" title="Sprecherteam 1976" align="right" border="0" height="150" hspace="5" width="144" /></a>Seit  jeher teilt die Tagesschau den deutschen Fernsehtag. Bis 20 Uhr ist &#8220;Vorabendprogramm&#8221;, danach &#8211; ab 20:15 &#8220;Abendprogramm&#8221;. Versuche der Privatsender dies Schema zu durchbrechen und schon ab 20 Uhr mit dem &#8220;Abendprogramm&#8221; zu beginnen, sind nach versuchen wieder zurückgenommen worden.</p>
<p>Heute werden bis zu 24 Sendungen pro Tag produziert und die Tagesschau hat zahlreiche multimediale &#8220;Kinder&#8221; bekommen. Inzwischen gibt es Ableger mit Magazincharakter und moderierendem Redakteur, z.B. Tagesthemen oder Nachtmagazin. Bei diesen werden neben der &#8220;reinen Nachrichtenpräsentation&#8221; auch Analysen, Hintergründe und Kommentare geboten. Auch im Internet ist die Tagesschau eine beliebte und geschätzte Informationsquelle.</p>
<blockquote><p>
<a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank">Homepage der Tagesschau</a><br />
<a href="http://www.welt-des-wissens.com/wissen/tagesschau.htm" target="_blank">Geschichte der Tagesschau</a><br />
<a href="http://intern.tagesschau.de/flash/index.php" target="_blank">Blick hinter die Kulissen der Tagesschau (alle Logos und Titelmelodien seit 1952)</a><br />
<a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/videoarchiv2.html" target="_blank">Video-Archiv der Nachrichtensendungen der ARD vom 1. Januar 2000 bis heute</a>
</p></blockquote>
<p>1955<br />
<iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/_Pq0u95jOg4?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>1980<br />
<iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/0dR-N-2UPZM?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>2000<br />
<iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/GwEiBIppN14?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Pannen<br />
<embed id="VideoPlayback" src="http://video.google.de/googleplayer.swf?docid=-8237107566368348303&hl=de&fs=true" style="width:400px;height:326px" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" type="application/x-shockwave-flash"> </embed></p>
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		<title>Mondlandung 1969</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 15:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>watcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Armstrong; Neil]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war die Nacht, in der keiner schlafen wollte: In der Nacht auf den 21. Juli 1969 machte der Kolonialisierungstrieb des Menschen seinen gewaltigsten Satz &#8211; auf wirklich unberührten Boden. In den frühen Morgenstunden &#8211; nach deutscher Zeit &#8211; meldetet das US-Raumschiff Apollo 11: &#8220;Houston, Tranquility Base here, the Eagle has landed.&#8221; (&#8220;Housten, hier ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" src="http://www.tv-legenden.de/wp-content/uploads/2007/10/mondlandung.jpg" hspace="5" alt="Mondlandung 1969" title="Mondlandung 1969" />Das war die Nacht,  in der keiner schlafen wollte: In der Nacht auf den 21. Juli 1969 machte der Kolonialisierungstrieb des Menschen seinen gewaltigsten Satz &#8211; auf wirklich unberührten Boden. In den frühen Morgenstunden &#8211; nach deutscher Zeit &#8211; meldetet das US-Raumschiff Apollo 11: &#8220;Houston, Tranquility Base here, the Eagle has landed.&#8221; (&#8220;Housten, hier ist der Stützpunkt &#8216;Meer der Ruhe&#8217;. Der Adler ist gelandet&#8221;). Um 03:56 Uhr und 20 Sek. MEZ betrat der Kommandant von Apollo 11 &#8211; Neil Armstrong den Mond, und die Welt hielt den Atem an. Seine ersten &#8211; mittlerweile berühmten Worte: &#8220;That&#8217;s one small step for man, one giant leap for mankind&#8221; (Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesen Sprung für die Menschheit). Es war der erste Schritt zur Eroberung des Weltraums. Aus heutiger Sicht wirklich nur ein Anfang, bauen wir doch inzwischen gigantische Weltraumlabore wie die ISS und schicken Sonden bis ans Ende des Sonnensystems.<span id="more-48"></span></p>
<p>Die Mondlandung war ein weltweites Medienspektakel: In rund 380.0000 Kilometern Entfernung verfolgten über eine halbe Milliarde Menschen das Ereignis am Fernseher. Die Apollo-Übertragung war eine der ersten Live-Sendungen der Fernsehgeschichte. Wie schlecht auch die Ton- und Bildqualität der Übertragungen war &#8211; dass sie überhaupt möglich waren, kam einer Sensation gleich. Die Mondlandung war mehr als nur eine Meldung &#8211; sie war ein weltweites Erlebnis.</p>
<p>Dabei war der Mond selbst kein attraktives Reiseziel &#8211; es gibt nicht allzu viel zu holen auf unserem staubigen Trabanten. Doch die Landung auf dem Mond hatte Signalwirkung: Nicht nur als technische Hochleistung, die den Menschen aus seinem bisherigen Lebensraum heraus in völlig neue Dimensionen brachte, sondern vor allem als politischer Erfolg. In der heißen Phase des Kalten Krieges war die Beherrschung des Weltraums Teil des Wettrüstens. Und im Kampf der Systeme ein wichtiger Eintrag ins kollektive Gedächtnis der Menschheit: Für kurze Zeit flatterte die amerikanische Flagge im Sonnenwind &#8211; gehisst vor weltweitem Publikum.</p>
<p>Aldrin und Armstrong richteten an ihrem Landeplatz einige Experimente ein, stellten die amerikanische Flagge auf und sammelten 22 Kilogramm Mondgestein. Nach 152 Minuten stiegen die Astronauten wieder in die Landefähre und bereiteten den Start zum Kommandomodul vor. Eagle hob wieder vom Mond ab und dockte planmässig an das Mutterschiff im Mondorbit an. Am 24. Juli 1969 landete die Apollo-Wiedereintrittskapsel südwestlich von Hawaii im Pazifik.<br />
Außer auf den offiziellen Internetseiteb der amerikanischen Weltraumbehörde NASA gibt es kaum Quellen zum Thema. Zahlreich  hingegeben sind die Internetseiten, die sich mit der Verschwörungstheorie beschäftigen, die Mondlandungen in den Jahren 1969 bis 1972 hätten nie stattgefunden, sondern seien von der NASA und der US-amerikanischen Regierung lediglich vorgetäuscht worden.</p>
<blockquote><p>
<a href="http://science.ksc.nasa.gov/history/apollo/apollo-11/sounds/a11step.wav" target="_blank">Die historischen Worte als Sounddatei</a><br />
<a href="http://www.nasa.gov/externalflash/apollo11/video3.html" target="_blank">Video der NASA zum 35. Jahrestag</a><br />
<a href="http://spaceflight.nasa.gov/history/apollo/index.html" target="_blank">&#8220;Apollo&#8221;-Webseite der NASA</a><br />
<a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/apollo/index.html" target="_blank">&#8220;Apollo&#8221;-Webseite der NASA</a><br />
<a href="http://www.mondlandung.pcdl.de/" target="_blank">Deutsche Webseite, die sich auf ernsthafte Art und Weise mit der Verschwörungstheorien auseinandersetzt</a>
</p></blockquote>
<p><strong>Die ersten Schritte auf dem Mond:<br />
</strong><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/hEA6_BIakow?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Die Apollo11-Misson:<br />
</strong><embed id="VideoPlayback" src="http://video.google.de/googleplayer.swf?docid=4166049933953240830&hl=de&fs=true" style="width:400px;height:326px" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" type="application/x-shockwave-flash"> </embed></p>
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