Mondlandung 1969
Das war die Nacht, in der keiner schlafen wollte: In der Nacht auf den 21. Juli 1969 machte der Kolonialisierungstrieb des Menschen seinen gewaltigsten Satz – auf wirklich unberührten Boden. In den frühen Morgenstunden – nach deutscher Zeit – meldetet das US-Raumschiff Apollo 11: “Houston, Tranquility Base here, the Eagle has landed.” (“Housten, hier ist der Stützpunkt ‘Meer der Ruhe’. Der Adler ist gelandet”). Um 03:56 Uhr und 20 Sek. MEZ betrat der Kommandant von Apollo 11 – Neil Armstrong den Mond, und die Welt hielt den Atem an. Seine ersten – mittlerweile berühmten Worte: “That’s one small step for man, one giant leap for mankind” (Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesen Sprung für die Menschheit). Es war der erste Schritt zur Eroberung des Weltraums. Aus heutiger Sicht wirklich nur ein Anfang, bauen wir doch inzwischen gigantische Weltraumlabore wie die ISS und schicken Sonden bis ans Ende des Sonnensystems.
Die Mondlandung war ein weltweites Medienspektakel: In rund 380.0000 Kilometern Entfernung verfolgten über eine halbe Milliarde Menschen das Ereignis am Fernseher. Die Apollo-Übertragung war eine der ersten Live-Sendungen der Fernsehgeschichte. Wie schlecht auch die Ton- und Bildqualität der Übertragungen war – dass sie überhaupt möglich waren, kam einer Sensation gleich. Die Mondlandung war mehr als nur eine Meldung – sie war ein weltweites Erlebnis.
Dabei war der Mond selbst kein attraktives Reiseziel – es gibt nicht allzu viel zu holen auf unserem staubigen Trabanten. Doch die Landung auf dem Mond hatte Signalwirkung: Nicht nur als technische Hochleistung, die den Menschen aus seinem bisherigen Lebensraum heraus in völlig neue Dimensionen brachte, sondern vor allem als politischer Erfolg. In der heißen Phase des Kalten Krieges war die Beherrschung des Weltraums Teil des Wettrüstens. Und im Kampf der Systeme ein wichtiger Eintrag ins kollektive Gedächtnis der Menschheit: Für kurze Zeit flatterte die amerikanische Flagge im Sonnenwind – gehisst vor weltweitem Publikum.
Aldrin und Armstrong richteten an ihrem Landeplatz einige Experimente ein, stellten die amerikanische Flagge auf und sammelten 22 Kilogramm Mondgestein. Nach 152 Minuten stiegen die Astronauten wieder in die Landefähre und bereiteten den Start zum Kommandomodul vor. Eagle hob wieder vom Mond ab und dockte planmässig an das Mutterschiff im Mondorbit an. Am 24. Juli 1969 landete die Apollo-Wiedereintrittskapsel südwestlich von Hawaii im Pazifik.
Außer auf den offiziellen Internetseiteb der amerikanischen Weltraumbehörde NASA gibt es kaum Quellen zum Thema. Zahlreich hingegeben sind die Internetseiten, die sich mit der Verschwörungstheorie beschäftigen, die Mondlandungen in den Jahren 1969 bis 1972 hätten nie stattgefunden, sondern seien von der NASA und der US-amerikanischen Regierung lediglich vorgetäuscht worden.
Die historischen Worte als Sounddatei
Video der NASA zum 35. Jahrestag
“Apollo”-Webseite der NASA
“Apollo”-Webseite der NASA
Deutsche Webseite, die sich auf ernsthafte Art und Weise mit der Verschwörungstheorien auseinandersetzt
Die ersten Schritte auf dem Mond:
Die Apollo11-Misson:


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